Weihnachten vegetarisch? Hunvision weihnachtet in der Küche

Du suchst noch Anregungen für dein Essen an den Festtagen? Dann schau doch mal in unser Menü, das Jessica und Birgit zusammen gestellt haben.

  • vorne weg eine Brokkolicremesuppe
  • Zum Hauptgang
    • Festlicher Linsenbraten mit pikanter Soße
    • Kürbis-Kartoffelstampf
    • kurz gedünsteter Spitzkohl mit Ume-Dressing
  • zum guten Schluss ein Crumble mit Mandel-Vanille-Soße

Du kannst es komplett kochen oder teilweise oder variieren …

Wir freuen uns wie immer über ein feedback und wünschen dir eine schöne, besinnliche Adventszeit!

Foto: Birgit Scholl

Brokkolicremesuppe
3 bis 4 Portionen

  • 1 Brokkoli – ca. 300 g

  • 200 g Kartoffeln

  • ½ l Pflanzendrink z. B. Cashewdrink

  • 1 EL Reisessig

  • Salz

  • Petersilie und andere Deko, z. B. Rote Bete-Streifen oder Rotkohl-Pickles

Den Brokkoli putzen. Die Röschen abnehmen. Vom Strunk die holzigen Teile entfernen, den Rest grob schälen.

Die Kartoffeln schälen und in große Stücke schneiden.

Hier kannst du sehr entspannt arbeiten. Die Stücke vom Gemüse sollten etwa gleich groß sein, damit alles gleichzeitig gar ist. Am Ende wird alles miteinander püriert.

Brokkoli und Kartoffeln in einen Topf geben. Eine Prise Salz dazu. Mit Pflanzendrink aufgießen, aufkochen und auf kleinster Stufe ca. 20 Min. köcheln bis die Kartoffeln gar sind.

Die Suppe pürieren. Mit Reisessig und Salz (½ bis 1 TL) abschmecken. In Suppenschalen geben und mit Petersilie und/oder Roter Bete/Rokohl-Pickles dekorieren.

Gesamte Zubereitungszeit: 30 – 35 Min. davon

  • Vorbereitung: 5 – 10 Min.

  • Kochzeit: 20 Min.

  • Fertigstellung: 5 Min.

Der Brokkoli in der Suppe wirkt auf dein Holzelement. Im Zusammenspiel mit dem Cashewdrink wird auch dein Erdelement unterstützt. Ein sanfter Einstieg in das Menü.

Spielwiese:

Statt Brokkoli kannst du die Suppe mit Blumenkohl zubereiten. Statt Cashewdrink geht Mandel- oder auch Haferdrink.

 

Festlicher Linsenbraten mit pikanter Soße

Foto: Jessica Stroetmann

Für eine Kastenform
6 bis 8 Portionen

  • 600 g gekochte rote und braune Linsen (ca. 300 g rohe Linsen)

  • 2 Eier, verquirlt

  • 2 fein gewürfelte Zwiebeln

  • 50 g getrocknete Tomaten (in Öl einglegte) in Streifen geschnitten

  • ca. 100 g Pilze, gewürfelt

  • Öl

  • Salz

  • 1 große Möhre, grob geraspelt

  • 1 – 2 EL frische gehackte Petersilie

  • 150 g Semmelbrösel

Die Zwiebeln zusammen mit den Tomatenstreifen und den Pilzen in einer Pfanne anbraten, leicht salzen.

Anschließend mit den Linsen, den Eiern, den Möhrenraspeln und der Petersilie gut vermischen und die Semmelbrösel einarbeiten bis ein geschmeidiger Teig entsteht.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Linsenteig einfüllen.

Im Backofen bei 180 °C Umluft ca. 50 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Etwas auskühlen lassen, mit dem Backpapier aus der Form heben, mit einem sehr scharfen Messer auf einem Brett in dicke Scheiben schneiden und mit der Soße anrichten.

Für die Veganer unter euch: die Eier können mit VegEgg oder auch Leinsamen ersetzt werden. Dazu 3 EL Leinsamen mit 9 EL Wasser vermengen und 15 Min. durchziehen oder 5 Min. köcheln lassen. Dann unter die Linsenmasse ziehen und wie oben weiter kochen.

Pikante Soße:

  • 1-2 Möhren, in große Stücke geschnitten

  • ½ Lauchstange, in Ringe geschnitten

  • 1 große Zwiebel, in große Stücke geschnitten

  • Olivenöl

  • 1 EL Currypulver oder Paprikapulver

  • 2-3 Lorbeerblätter

  • 6-8 Wacholderbeeren

  • ca. 750 ml Gemüsebrühe

Sojasoße, etwas Hafersahne und Zitronen- oder Limettensaft

Das Gemüse einige Minuten in Öl anbraten, die Gewürze dazu tun, gut umrühren und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme ca. 45 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren entfernen und die Soße sehr fein pürieren. Mit der Sojasoße, dem Zitronensaft und der Hafersahne pikant abschmecken.

Die fertige Soße zum Linsenbraten servieren.

Foto: Birgit Scholl

Kürbis-Kartoffelstampf
6 – 8 Portionen

  • 1 Hokkaidokürbis (ca. 1.500 g)

  • 600 g Kartoffeln

  • 25 g getrocknete Tomaten

  • 1 Messerspitze Muskatblüten

  • Salz

  • 1 Päckchen Kresse

Den Kürbis vierteln, entkernen und in große Stücke schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in große Stücke schneiden. Das Gemüse in einen Topf geben, 1 Prise Salz dazu und mit Wasser aufgießen, bis das Gemüse mit Flüssigkeit bedeckt ist. Aufkochen und 20 bis 25 Min. köcheln lassen (Kartoffeln und Kürbis sollten weich sein).

Zwischenzeitlich die getrockneten Tomaten in ½ cm große Würfel schneiden.

Kartoffeln und Kürbis abgießen, dabei etwas Kochwasser zum evtl. Verdünnen auffangen. Das Gemüse mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Ggf. noch etwas von dem Kochwasser dazu geben, sollte der Stampf zu fest sein.

Mit Muskatblüten würzen. Mit Salz abschmecken. Beim Anrichten mit etwas Kresse dekorieren.

Der Stampf unterstützt durch die Kochtechnik das Erdelement. Außerdem bekommen auch andere Elemente Streicheleinheiten: so hat die Kresse eine Wirkung auf das Holz (allein durch die Farbe) und auf das Metall (durch den scharfen Geschmack).

 

Foto: Jessica Stroetmann

Kurz gedünsteter Spitzkohl mit Ume-Dressing
4 Portionen

  • 1/2 Spitzkohl, geputzt und in feine Streifen geschnitten

  • 1 EL Öl

Dressing:

  • 1 EL Olivenöl

  • 3 EL säuerlicher Apfelsaft

  • 1 EL Aprikosenmarmelade

  • 1 TL Ume-Paste

In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Spitzkohlstreifen unter Rühren einige Minuten bissfest dünsten, ggf. etwas Wasser zugeben.

Währenddessen für das Dressing alle Zutaten gut miteinander verrühren. Falls die Marmelade sehr süß sein sollte noch 1 TL Reisessig zugeben.

Das Dressing über den Spitzkohl geben, gut vermischen und abkühlen lassen.

Stärkt und erfrischt vor allem das Holzelement.

 

Foto: Birgit Scholl

Crumble mit Mandel-Vanille-Soße
6 Portionen

  • 2 Äpfel

  • 2 Birnen

  • 60 g Getreideflocken

  • 40 g Cashewbruch

  • 40 ml Apfelsaft

  • 2 EL buttriges Rapskernöl

  • 1 Prise Zimt

  • 1 Prise Vanille

  • 3 – 4 EL Reissirup/-malz

Für die Soße:

  • 500 ml Mandelmilch

  • ½ TL Vanille

  • 5 – 6 EL weißes Mandelmus

  • 4 EL Agavendicksaft

  • 2 – 3 EL Kuzu

Die Äpfel und Birnen entkernen. Ich schäle das Obst nicht; optisch und sensorisch macht das in dem Crumble keinen großen Unterschied. Das Obst dann in ca. 1 – 2 cm große Würfel schneiden und in eine Auflaufform geben. Die Gewürze mit dem Apfelsaft mischen und über das Obst geben. Butteröl und Reismalz/-sirup dazu geben. Getreideflocken auf das Obst geben. Zum Schluss die Cashewkerne darüber geben. Im Backofen bei Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene bei 180° C 20 Minuten backen.

Für die Soße den Mandeldrink erhitzen. Übrige Zutaten bis auf das Kuzu dazu geben und gut verrühren. Das Kuzu in ein separates Gefäß geben, mit Wasser bedecken und verrühren, bis eine sahneähnliche Konsistenz entsteht. Die Flüssigkeit am besten mit einem Schneebesen oder Kochlöffel rühren und beim Rühren das gelöste Kuzu am Rand einfließen lassen. So lange, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Es kann sein, dass du mit weniger Kuzu auskommst, als im Rezept angegeben.

Das Crumble mit der Soße anrichten. Sehr schön zum Dekorieren sind Granatapfelkerne.

Mit diesem Dessert bekommt dein Erdelement Streicheleinheiten.

Spielwiese:

Du kannst das Crumble nur aus Äpfeln oder nur aus Birnen machen. Statt Mandelsoße kannst du auch ein Haselnusssoße machen. Dazu nimmst du Haselnussdrink und Haselnussmus statt der Mandelvarianten.

Zum guten Schluss hier noch mal alle Rezepte im pdf-Format zum Runterladen.

Brokkolicremesuppe

Festlicher Linsenbraten mit pikanter Soße

Kürbis-Kartoffelstampf

Kurz gedünsteter Spitzkohl mit Ume-Dressing

Crumble mit Mandel-Vanille-Soße

Lasst es euch schmecken!

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